Klärung auftauchender Fragen:

Durch die Möglichkeit des Mitgestaltens von angemeldeten Usern in Internet-Enzyklopädien kommt es zu verschiedensten Darstellungen zu Person und Theologie von Anita Wolf.

Anders gesagt: Viele Autoren können an einem Artikel basteln, und keiner weiß, ob das Endergebnis auch objektive und korrekte Berichterstattung ist. Richtigstellungen in dem Sinne sind kaum möglich, da solche durch jeden angemeldeten User wiederum abgeändert werden können. So wählen wir den vorliegenden Weg, Fragen, welche an uns herangetragen werden, hier zentral kurz zu beantworten:

Zur Person Anita Wolf:

„Die vier Marksteine“, „Karmatha“ und „Der Patriarch“ wurden 1955 im Urgemeinde-Verlag in Wiesbaden bei Karl Veit zum ersten Male gedruckt. Aus letzterer Verbindung folgten wohl auch Verwechslungen von Anita Wolf mit der Ehefrau von Karl Veit, Anny Veit. Daraus kam es im Weiteren in einigen Internet-Publikationen zur Darstellung von Anita Wolf und Anny Veit als ein und dieselbe Person. So ist im Internet bzw. in manchen Internet-Enzyklopädien eine Person namens Anita-Elisabeth Veit zu finden. Das ist ein kreierter falscher Name, zu welchem es keine historische Person gibt. – Unter diesem Namen: „Anita-Elisabeth Veit“ werden Anita Wolf und Anny Veit fälschlicherweise als ein und dieselbe Person dargestellt.

Zum Inhalt der Werke von Anita Wolf:

Ebenso handelt es sich bei so mancher Darstellung der Inhalte der Werke von Anita Wolf um krasse Fehldarstellungen. So ist die Theologie der Werke von Anita Wolf keinesfalls mit einer im Internet interpretierten Mischung aus individualevolutionistischer Reinkarnationslehre und Katholizismus zu beschreiben.

Anmerkung zu dem fälschlicherweise Hermann Hesse zugesprochenen Gedicht
„Das Leben, das ich selbst gewählt“ 

In dem Heft „UR – Das wahre Ziel“ Nr. 21/1999, Seite 35, ist abgedruckt:
Hermann Hesse „Das Leben, das ich selbst gewählt“
Dank des Hinweises eines Lesers wurden wir aufmerksam gemacht auf folgende Seite:

http://www.hermann-hesse.de/archiv/2013/11/23/internet-transporiert-gedichte-die-fälschlicherweise-hermann-hesse-zugeschrieben-w

» … Eine fast noch größere Verbreitung hat im Internet ein anderes Gedicht, das ebenfalls Hermann Hesse fälschlich unterschoben wurde: Unter der Überschrift „Das Leben, das ich selbst gewählt“ beginnt es „Ehe ich in dieses Erdenleben kam, / ward mir gezeigt, wie ich es leben würde …“.
Diese Fälschungen sind für Nichtfachleute schwer zu erkennen, da sie in einem nachahmenden Hesse-Ton geschrieben wurden. Die tatsächlichen Verfasser sind unbekannt. Es wäre aber Zeit, dass sie sich endlich zu ihren Werken bekennen würden, anstatt sie einem bekannten Schriftsteller unterzuschieben. Sie könnten dies relativ gefahrlos tun, da diese Gedichte mittlerweile immerhin einen so großen Zuspruch bei Lyriklesern gefunden haben, dass sie sich dafür nicht hinter einem bedeutenderen Schriftsteller verstecken müssen. «

Nachtrag vom 22. 3. 2016:
Dies Gedicht stammt von Max Hayek, der es im Jahre 1906 verfasst hat. Er war ein deutsch-jüdischer Dichter, der 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde.
[Quelle: http://www.eslam.de/begriffe/h/hesse_hermann.htm]

Verkaufsangebote der Werke von Anita Wolf

Leider tauchen bei einigen Online-Händlern wie Amazon oder Booklooker immer wieder Verkaufsangebote der Bücher von Anita Wolf auf, die ab 1992 der Anita-Wolf-Freundeskreis e.V. und davor die Vereinigung Treuhandgruppe e. V. Weiz/Österreich verlegt haben.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal klar darauf hinweisen, dass die Werke von Anita Wolf unverkäuflich sind und auf freiwilliger Spendenbasis abgegeben werden.

Dies bezieht sich nicht auf die Bücher, die in den 1950er-Jahren vom Ventla/Urgemeinde-Verlag und später vom „UR-Gemeinde-Verlag Nachfolger“ gegen Entgelt angeboten worden sind.

Laut Notariatsakt vom 20. Mai 2010 (Geschäftszahl 9250) wurden in einem Schenkungsvertrag dem Anita-Wolf-Freundeskreis e.V., beglaubigt durch die Notare Rosenberger & Starkel in A-8160 Weiz, sämtliche Verbreitungs-, Herausgabe- und Urheberrechte an den Schriften von Frau Anna-Elisabeth Wolf, auch genannt Anita Wolf, übertragen.

8. Mai 2017

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